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Vorrangiges Ziel ist es, jedem einzelnen Bewohner, jedoch aber
auch der Gruppe der Bewohner, ein Leben zu ermöglichen, in dem ein hohes Maß an individueller Freiheit und Zufriedenheit und kollektiver Harmonie garantiert werden kann. Wir sind uns bewußt, dass das
Wohnen in einer Einrichtung mit 26 Plätzen nicht lebensüblich ist, sondern die Gefahr der Institutionalisierung in sich birgt. Umso mehr muss die Forderung nach Normalität in allen Lebensbereichen
bestimmend für das Leben in der Wohnstättte sein. Das Wohnheim steht grundsätzlich geistig- und mehrfachbehinderten Menschen offen. Da wir ein stark lokal orientierter Verein sind, haben Menschen aus der Heimat-
gemeinde bei der Aufnahme Vorrang. Die Wohnstätte steht auch schwerstbehinderten Menschen offen, sofern sie nicht einer ständigen medizinischen Versorgung bedürfen, die ambulant nicht gesichert werden kann.
Bei der Versorgung im Alter geht der Verein davon aus, dass alle Bewohner lebenslang in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können, wenn nicht medizinische
Gründe dagegen sprechen.Zur Zeit lebt eine Rentnerin im Haus., 3 Bewohner gehen nicht in eine WfB, sondern werden im Haus betreut, versorgt und und gepflegt.
Aufgrund der speziellen Bewohnerstruktur ist eine 24-stündige Betreuung nötig. Fast alle übrigen Bewohner gehen tagsüber einer Beschäftigung nach.
Die Eigenverantwortung und die Übernahme von Pflichten innerhalb der Gruppe werden im Alltag gefördert. Der Freizeitbereich wird offen und flexibel gestaltet.
Es werden auch Angebote der Behindertensportgemeischaft (Schwimmen) wahrgenommen, einige Bewohner gehen im Therapiezentrum Hof Feuler in Marl zur Reit- bzw. Hippotherapie, eine Gruppe geht regelmäßig zum Kegeln.
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